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Café philosophique

Das Forum, das wichtige Themen aufgreift und kritische Fragen zulässt

 

Das Projekt Café philo wurde im Jahr 2001 von einer Gruppe interessierter Erwachsener initiiert und wird unter der Trägerschaft der röm.- kath. Pfarrei und der ev.-ref. Kirchgemeinde Rheinfelden angeboten. Es versteht sich als niederschwelliges Angebot der Erwachsenenbildung. Es soll ein Forum für gedankliche Auseinandersetzung mit wichtigen Themen des menschlichen Lebens sein. Es richtet sich an alle interessierten, eigenständig denkenden, fragenden, suchenden, kritischen Menschen von Rheinfelden und Umgebung, die an weltanschaulichen Lebensthemen interessiert sind.

 

Form/Ablauf

Es steht jeweils ein vorher bekanntgemachtes Thema im Zentrum. Es wird ein Gast eingeladen, der aus eigener Erfahrung, persönlicher und/oder beruflicher Kompetenz etwas zum Thema zu sagen hat.

 

Als Einstiegsimpuls (ca. 15-30 Min.) erzählt der Gast aus persönlicher Erfahrung, Betroffenheit, Engagiertheit, Fachkompetenz zum Thema und gibt mit einer These, Behauptung etc.  Anstoss zum anschliessenden offenen Gespräch unter den Anwesenden.

 

Das Café philo findet ca. 5 mal jährlich statt im zweimonatlichen Rhythmus mit langer Sommerpause (Januar / März / Mai / September / November). Es wird im Jahresturnus abwechselnd im katholischen Pfarreizentrum "Treffpunkt" und im reformierten Kirchgemeindezentrum Robersten durchgeführt und findet in ungezwungenem Rahmen statt. Der Ablauf ist immer gleich: 1,5 bis 2 Stunden strukturiert (in der Regel 20 - 22 Uhr), anschliessend Open End (wer mag kann sitzen bleiben und weiterdiskutieren).

 

Themenwahl

Die Themen werden durch die Projektgruppe bestimmt. Die Teilnehmenden sollen jedoch an den einzelnen Abenden die Möglichkeit haben, Themenwünsche für weitere Gesprächsrunden zu nennen.

 

Es werden Themen gewählt, die aus dem Leben gegriffen sind und viele Menschen bewegen; Themen bei denen die persönliche Erfahrung und Betroffenheit im Zentrum stehen und daneben auch eine intellektuelle Auseinandersetzung Platz hat.

Die Themen sollten so weit gefasst sein - und auch wirklich verschiedene Lebensbereiche ansprechen -  dass kontroverse Standpunkte und unterschiedliche Erfahrungen im Gespräch Platz haben. Es soll ein wirklich offenes und gemeinsames Nachdenken, Austauschen und Argumentieren über "Gott und die Welt" möglich sein!

 

 

Nächste Veranstaltung:

 

Montag, 22. März 2010, 20.00 Uhr

im Reformierten Kirchgemeindehaus, Roberstenstrasse 22, Rheinfelden

  • Zeit und Alter

Wichtige Bausteine in unserer Lebengestaltung!

 

Gast:  Prof. Bernhard Müller, Berner Fachhochschule FH, Geschäftsleiter Kompetenzzentrum Gerontologie

 

 

 

Bisherige Themen:

  1. Was ist Glück: Glückssache...? (Prof. Dr. Annemarie Pieper)
  2. "Sterben, und dann?" Ein Gespräch über Vorstellungen eines Lebens hinter dem Horizont und den Konsequenzen für das Leben im Hier und Jetzt. (Ludwig Hesse)
  3. Erziehung: Die Kunst Freiheit zu geben und Grenzen zu setzen.
  4. Religion und Lust - Alles Schöne ist Sünde - Ist alles Schöne Sünde? (Doris Strahm)
  5. Ehe: Tod oder Erfüllung der Liebe? Eine alte Institution zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
  6. Dem Schöpfergott ins Handwerk gepfuscht. Überlegungen zur Genforschung aus ethischer und naturwissenschaftlicher Sicht. (Pof. Dr. Christoph Rehmann)
  7. Gedanken zum Überfluss - überflüssig? (Stefan Indermühle)
  8. Der Islam: Begegnungen und Probleme im Alltag
  9. Der Wunsch nach guten Politikern - muss er Utopie bleiben? (Prof. Dr. Annemarie Pieper)
  10. Neuer Gesellschaftsvertrag im Zeitalter der Individualinteressen (Prof. Dr. Hans Ruh)
  11. Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften: gesellschaftlich, rechtlich und mit dem Segen der Kirche? (Lukas Baumann)
  12. Religion - wozu? (Peter Grüter, christ. kath. / Judith Siegrist-Stauffer, ref. / Markus Scheiermann, röm. kath.)
  13. Sterbehilfe - Tötung auf Verlangen (Dr. Markus Zimmermann-Acklin)
  14. Der Mensch: Meister oder Sklave der modernen Technologie? (Dr. Eduard Kaeser, Bern)
  15. "Das Böse" in der Religion, Gesellschaft und in mir (Prof. Dr. Hartmut Raguse, Basel)
  16. SCHNELLER, BESSER, MEHR: (Spitzen-)Leistung in Sport, Politik und Wirtschaft (Ruth Humbel)
  17. Der Papst: Leuchtendes Vorbild für christliche Werte oder Hindernis für die Einheit der Christenheit? (Prof. Dr. Josef Imbach)
  18. Kirche und Marketin (Frank Worbs, Leiter Kommunikation der ref. Landeskirche Aargau)
  19. Frau und Mann: gleichwertig - gleichgemacht - gleichberechtigt oder ganz anders? (Prof. Dr. Andrea Maihofer)
  20. Wahrheit (Dr. phil. Wolfgang Klingler)
  21. Freiheit (Prof Dr. Emil Angehrn)
  22. Gerechtigkeit (Dr. Olga Rubitschon)
  23. Toleranz: Ein Ideal und seine Grenzen (Prof. Dr. Annemarie Pieper, Rheinfelden)
  24. Scheitern - und dann...? (Dr. Irmtraud Tarr, Psacho- und Musiktherapeutin)
  25. Körperkult als Ersatzreligion? (Prof. Dr. Uwe Gerber, D-Schopfheim)
  26. Schöpfung und Evolution: Widerspruch oder Ergänzung? (Prof. Reinhold Bernhardt, Dekan theol. Fakultät Basel)
  27. Die Kunst des Verzeihens - etws vom Wichtigsten - etwas vom Schwersten (Dr. Beate Maria Weingardt, Tübingen)
  28. ANGST! Notwendigkeit, Einschränkung, Machtmittel? (Dr. med. Fritz Ramseier, Klinik Königsfelden)
  29. Durch den Abschied zum Anfang finden - Uebergangsrituale (lic.phil. Beatrice Ledergerber, Rheinfelden)
  30. Werte und Wertewandel! (Prof. Dr. Annemarie Pieper, Rheinfelden)
  31. Christliche Werte? Was heisst christl. Leben? (Dr. Frank Mathwig)
  32. Beten - Warum? (Pater Ludwig Ziegerer, Kloster Mariastein)
  33. Schuld und Opfer in der christlichen Religion (prof. Dr. Hartmud Raguse, Basel)
  34. Das Fremde in mir und um mich (Dr. phil. Max Hänggi, Rheinfelden)
  35. Wir sind die Wirtschaft! (Dr. phil. Hans Saner, Basel)
  36. Geld regiert die Welt

 

Die Projektgruppe:

Max Hänggi

Marianne Kaiser

Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailHanspeter Lichtin

Catherine Berger

Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailBalz Scharf

 

 

Kontaktadresse:

Hanspeter Lichtin

Tel. 061 833 91 76; E-mail: lichtin@bluewin.ch